Das Berliner Unternehmen Nia Health und die Universität Augsburg erforschen gemeinsam, wie Satellitendaten für die Behandlung von Hauterkrankungen genutzt werden können. Ihr Projekt ADEN erhielt nun eine finanzielle Förderung der European Agency for the Space Programme (EUSPA) in Höhe von 30.000 Euro.

Die Heraeus-Medizintechniksparte Medevio wird seit Oktober von Philipp Grothe geführt. Der neue Präsident übernahm die Position von Heiko Specht, der als Geschäftsführer Healthcare die Aktivitäten der Technologiegruppe Heraeus in den Gesundheitsmärkten verantwortet.

Auf der jährlichen National Regulatory Conference des Schweizer Medizintechnikverbandes trafen sich Mitte Oktober in Bern mehr als 450 Vertreter der Medtech-Branche. Sie diskutierten die aktuellen Entwicklungen, die die Branche vor etliche Herausforderungen stellen.

Die Smart Reporting GmbH (München) und die US-amerikanische Fluency for Imaging (FFI) unterzeichneten kürzlich eine Vereinbarung zur Übernahme von FFI durch das Münchner Healthtech-Unternehmen. Die neue Firma heißt Jacobian™. Ihr Ziel: die KI-gestützte Befundung weiter zu beschleunigen.

Forscher aus der Schweiz und den Niederlanden arbeiten an einer künstlichen Hornhaut, die per 3D-Druck maßgeschneidert für den jeweiligen Patienten hergestellt werden kann. Das bioverträgliche Implantat könnte eine Lösung für Millionen Menschen weltweit sein, die vergeblich auf eine Hornhautspende warten.

Ein Wissenschaftlerteam der Technischen Hochschule Ulm hat eine Technologie entwickelt, mit der Touchscreens nach jeder Benutzung in Sekunden desinfiziert werden können. Dafür nutzen sie ein UVC- und Far-UVC-LED-System.

Der Prothesenhersteller Ottobock aus Duderstadt ist seit 9. Oktober an der Frankfurter Börse notiert. Der erste Kurs der Aktie lag bei 72 Euro und damit 6 Euro über dem Ausgabepreis. Fachleute sprechen vom größten Börsengang seit 2024.

Ein speziell beschichteter flexibler Stent, den Fraunhofer-Forscher zusammen mit Wissenschaftlern der BTU Cottbus-Senftenberg entwickeln, könnte nicht nur das Thromboserisiko bei Patienten senken, sondern auch die Dosis der blutgerinnungshemmenden Medikamente, die die Betroffenen oft ein Leben lang einnehmen müssen.

Im Oktober fanden beim Industrieverband SPECTARIS Vorstandswahlen statt, da die Amtszeit des bisherigen Vorsitzenden Dr. Bernhard Ohnesorge planmäßig zu Ende gegangen war. Neuer Vorsitzender ist nun André Schulte, seine Stellvertreter sind Maik Müller und Mirjam Rösch.

Die Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage liegen vor und wurden heute in Berlin vorgestellt. Ein erstes Fazit: Die Stimmung in der Medizintechnik-Branche hat sich leicht gebessert, die Unternehmen erwarten einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr, sie investieren in F&E und in ihre Mitarbeiter.